Museum Kirche Santa Maria Assunta
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Museumsinfo
Über das Museum
Historische Notizen | Architektur
Die Mariä Himmelfahrtskirche ist das geistliche Zentrum von Filottrano, das dank der aktiven Hilfe aller Gemeindemitglieder die Erinnerung an viele religiöse Geschehnisse der Stadt in sich birgt. Diese Kirche wird daher auch “Probstei” und der Pfarrer “Propst” genannt, weil sie eben die Oberaufsicht über die ganze Gemeinde hat. Sie wird auch „Pieve“, d.h. Pfarrsprengel genannt, weil sie ursprünglich außerhalb der Stadtmauer war.Örtlichen Quellen zufolge entstand der erste christliche Tempel in der gleichen Zeit wie der erste Siedlungskern der Ortschaft, in gotischem Stil, in der Nähe des Stadttors Porta Capuccina oder Arco Perozzi. Mit der Zeit wurde das Gebäude unstabil und zu klein. Auf Anregung vieler Angehörigen der Adelsfamilie Gentiloni beauftragte daher der Kardinal Antonio Bichi den römischen Architekten Matteo de’ Rossi (+1695) mit dem Bau eines im Jahre 1679 beendeten neuen Gotteshauses. Das Kirchenäussere enthält klassizistische Elemente - Halbpfeiler, Giebelfelder und Einrahmungen – in streng formalem Gleichgewicht, das hell-dunkel Kontraste entstehen lässt. Die Fassade besteht aus rotem Backstein, so wie es im späten 17.Jahrhundert in den Marken üblich war. Matteo de’ Rossi unterstrich die plastischen Elemente im Zentralgebäude, in dem er sie um das Eingangsportal und das zentrale Fenster verstärkt einsetzte.
INNENRAUM
Das Kircheninnere ist eine einschiffige Halle: der zentrale Teil vergrössert sich zu einem elyptischen Raum, der durch eine Kuppel bedeckt ist, während die übrigen Gebäudeteile ein Lünettengewölbe aufweisen; zwei Seitenkapellen und elf grosse Fenster, die das Kircheninnere beleuchten, flankieren das Querschiff. Die Kirche wurde durch dekorative Elemente an den Wänden, Grottesken und ornamentale Motive bereichert. Die recht einfache Dekoration entstand mit Pastellfarben, so dass die vergoldeten plastischen Elemente noch stärker zur Geltung kommen konnten. Die Stuckrahmen der Freskenmalereien, ganz oben an den Fenstern und dem Triumphbogen, wurden im Barockstil ausgeführt. Die Dekoration einiger Kapellen bedurfte bis heute keiner Sarnierung und ist immer noch in bester Verfassung. Die Wandbemalungen des zentralen Schiffes und des Fensterbogens wurden vor 1776 ausgeführt. Der neo-klassische Aspekt der Dekorationen geht, nach einer Inschrift am Kirchenende, auf den Auftraggeber Don Sebastiano Ghirardelli zurück. Direkt gegegenüber, auf der anderen Seite des Schiffes, kann man das Epigraph lesen, das an die Kirchenweihung der Mariä Himmelsfahrtskirche, die am 14.Juni 1735 stattfand, erinnert.
Ausstellungsstücke
Ausstellungsstücke mit Audioinformationen
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Die kapellen
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Die Kapelle der Barmherzigkeit
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Marias Geburtenkapelle
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Kapelle der Danksagung
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