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音频游览Lauterecken: Rundgang durch die Veldenzstadt

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  1. 语音导览概要
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    EINLEITUNG

    Herzlich willkommen in der Veldenzstadt Lauterecken!

    Auf unserem kleinen historischen Rundgang möchten wir mit Ihnen in die Vergangenheit unseres liebenswerten Städtchens abtauchen. 30 Stationen haben wir für Sie ausgewählt und kommentiert. Diese können nacheinander oder individuell von Ihnen angehört oder gelesen werden.

    Zunächst ein paar allgemeine Informationen. Lauterecken liegt am Zusammenfluss von Glan und Lauter und ist mit knapp 2300 Einwohnern ein kleines Mittelzentrum im Pfälzer Bergland. Es ist Sitz der seit 2014 existierenden Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein und gehört zum Landkreis Kusel.
    Die Kelten und Römer siedelten bereits in der Umgebung und haben ihre Spuren hinterlassen. Das Stadtwappen von Lauterecken trägt den blauen Veldenzer Löwen. Dies erinnert an die einstige Zugehörigkeit zur Grafschaft Veldenz und später zum Fürstentum Pfalz-Veldenz. Die Ersterwähnung Lautereckens ist heute gemäß einer Urkunde in das Jahr 1343 zu setzen. Um 1349 erhielt der Ort Stadtrechte. Unter den alten Grafen von Veldenz, deren Name auf die Stammburg Veldenz an der Mosel zurückgeht, entstand eine erste Talburg in Lauterecken. 1444 starben sie im Mannesmann aus. Die Erbtochter Anna heiratete Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken, wodurch Lauterecken ans wittelsbachische Herzogtum Zweibrücken fiel. Dies blieb so bis 1543, als Herzog Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569) seinem Onkel, Pfalzgraf Ruprecht (1506-1544), genannt der „Kränkliche“, aus Dankbarkeit für dessen geleistete Vormundschaft einen kleinen Teil der alten Grafschaft Veldenz schenkte („Marburger Vertrag“). Dieser gründete ein eigenes Fürstentum und machte Lauterecken zur Residenzstadt. Ein Schloss entstand, von dem heute noch bauliche Reste zeugen. Das Fürstentum gelangte unter seinem Sohn Georg Hans (1543-1592), der eine schwedische Prinzessin heiratete, zur größten Ausdehnung. Es reichte bis ins heutige Elsass und Lothringen. Während des zerstörerischen Dreißigjährigen Krieges war auch Schwedenkönig Gustav Adolf, ein Cousin von Georg Gustav von Pfalz-Veldenz, mit seiner Armee in Lauterecken. 151 Jahre sollten die Pfalz-Veldenzer die Geschicke des Territoriums lenken, bis sie 1694 ausstarben. Die Pfalzgrafschaft fiel nach langen Erbstreitigkeiten 1733 endgültig an Kurpfalz. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Lauterecken schließlich Teil der französischen Nation und gehörte zum Departement Donnersberg (Département du Mont-Tonnerre). Es folgte ab 1816 die bayerische Zugehörigkeit, die die Stadt sehr geprägt hat. Mit ihrem Ende 1946 hatte Lauterecken insgesamt 600 Jahre lang unter wittelsbachischer Herrschaft gestanden.

    Und nun viel Spaß auf dem Rundgang durch Lauterecken!


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    Text & Fotos: Stadt Lauterecken, Jan Fickert M.A., 2015/2016

  3. 1 Bahnhof
  4. 2 Am Steinernen Kreuz
  5. 3 Ehemaliges Rentamt
  6. 4 Glan & Nepomukstatue
  7. 5 Untertorplatz
  8. 6 Ehemaliges Amtsgericht
  9. 7 Grundschule
  10. 8 Verbandsgemeindeverwaltung
  11. 9 Blücherbrunnen
  12. 10 Ehemaliges Schulhaus
  13. 11 Ehemalige Simultankirche
  14. 12 Stolpersteine
  1. 语音导览概要

    EINLEITUNG

    Herzlich willkommen in der Veldenzstadt Lauterecken!

    Auf unserem kleinen historischen Rundgang möchten wir mit Ihnen in die Vergangenheit unseres liebenswerten Städtchens abtauchen. 30 Stationen haben wir für Sie ausgewählt und kommentiert. Diese können nacheinander oder individuell von Ihnen angehört oder gelesen werden.

    Zunächst ein paar allgemeine Informationen. Lauterecken liegt am Zusammenfluss von Glan und Lauter und ist mit knapp 2300 Einwohnern ein kleines Mittelzentrum im Pfälzer Bergland. Es ist Sitz der seit 2014 existierenden Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein und gehört zum Landkreis Kusel.
    Die Kelten und Römer siedelten bereits in der Umgebung und haben ihre Spuren hinterlassen. Das Stadtwappen von Lauterecken trägt den blauen Veldenzer Löwen. Dies erinnert an die einstige Zugehörigkeit zur Grafschaft Veldenz und später zum Fürstentum Pfalz-Veldenz. Die Ersterwähnung Lautereckens ist heute gemäß einer Urkunde in das Jahr 1343 zu setzen. Um 1349 erhielt der Ort Stadtrechte. Unter den alten Grafen von Veldenz, deren Name auf die Stammburg Veldenz an der Mosel zurückgeht, entstand eine erste Talburg in Lauterecken. 1444 starben sie im Mannesmann aus. Die Erbtochter Anna heiratete Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken, wodurch Lauterecken ans wittelsbachische Herzogtum Zweibrücken fiel. Dies blieb so bis 1543, als Herzog Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (1526-1569) seinem Onkel, Pfalzgraf Ruprecht (1506-1544), genannt der „Kränkliche“, aus Dankbarkeit für dessen geleistete Vormundschaft einen kleinen Teil der alten Grafschaft Veldenz schenkte („Marburger Vertrag“). Dieser gründete ein eigenes Fürstentum und machte Lauterecken zur Residenzstadt. Ein Schloss entstand, von dem heute noch bauliche Reste zeugen. Das Fürstentum gelangte unter seinem Sohn Georg Hans (1543-1592), der eine schwedische Prinzessin heiratete, zur größten Ausdehnung. Es reichte bis ins heutige Elsass und Lothringen. Während des zerstörerischen Dreißigjährigen Krieges war auch Schwedenkönig Gustav Adolf, ein Cousin von Georg Gustav von Pfalz-Veldenz, mit seiner Armee in Lauterecken. 151 Jahre sollten die Pfalz-Veldenzer die Geschicke des Territoriums lenken, bis sie 1694 ausstarben. Die Pfalzgrafschaft fiel nach langen Erbstreitigkeiten 1733 endgültig an Kurpfalz. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Lauterecken schließlich Teil der französischen Nation und gehörte zum Departement Donnersberg (Département du Mont-Tonnerre). Es folgte ab 1816 die bayerische Zugehörigkeit, die die Stadt sehr geprägt hat. Mit ihrem Ende 1946 hatte Lauterecken insgesamt 600 Jahre lang unter wittelsbachischer Herrschaft gestanden.

    Und nun viel Spaß auf dem Rundgang durch Lauterecken!


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    Text & Fotos: Stadt Lauterecken, Jan Fickert M.A., 2015/2016

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