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音频游览Parcours 7000 Eichen: Vorderer Westen/ Wehlheiden

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  1. 语音导览概要
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    Autor: Volker Schäfer
    Sprecherin: Susanne Vogt

     

    7000 Eichen von Joseph Beuys

    Als Joseph Beuys 1982 um einen Beitrag für die documenta 7 gebeten wurde, wollte er kein Kunstwerk in musealen Mauern präsentieren. Der Künstler bestand darauf, in die Lebensräume der Menschen einzugreifen und ihre urbane Lebensqualität zu verbessern. Daraus wurde die weltweit einmalige Soziale Raum-Zeit-Skulptur mit dem Titel „7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“.

    Das Kunstwerk besteht aus 7.000 Bäumen (nicht nur Eichen) mit jeweils einer Basaltstele als Begleiter, verteilt im gesamten Kasseler Stadtgebiet. Das Geschenk des Künstlers an die Stadt und ihre Menschen benötigte fünf Jahre, bis es fertig war. Während der Schaffenszeit lagerten die Basaltblöcke auf dem zentralen Friedrichsplatz. Der nur langsam kleiner werdende Steinhaufen beschrieb den Fortschritt des Kunstwerks und dessen grandiose Dimension.

    Am Ende der 100 Tage der documenta 7 blieben rund 6.000 Basaltsäulen vor dem Fridericianum liegen. Der Unmut in der Bevölkerung wuchs. Der damalige Oberbürgermeister Hans Eichel bezeichnete die Beuys-Aktion als „eine geniale Provokation“. Erst fünf Jahre später erhielt zu Beginn der documenta 8 der letzte Baum seinen Platz: vor der Kunsthalle Fridericianum neben dem ersten Baum des Kunstwerks. Joseph Beuys erlebte die Vollendung nicht. Er war im Jahr zuvor gestorben.

    Die 7000 Eichen greifen als gewachsener und weiter wachsender Organismus in die visuelle, ökologische und soziale Struktur des urbanen Lebensraumes ein. Zur Entstehung dieser „sozialen Plastik“ trug neben dem Einsatz des Künstlers vielseitiges kommunalpolitisches und bürgerschaftliches Engagement bei. Seit 2002 betreut die Stiftung 7000 Eichen das Kunstwerk; seit 2005 genießt es als Kulturdenkmal den Hessischen Denkmalschutz.

  3. 1 Bebelplatz
  4. 2 Dörnbergstraße
  5. 3 Bodelschwinghstraße
  6. 4 Friedrich-Ebert-Straße
  7. 5 Goethestraße
  8. 6 Gräfestraße
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    Autor: Volker Schäfer
    Sprecherin: Susanne Vogt

     

    7000 Eichen von Joseph Beuys

    Als Joseph Beuys 1982 um einen Beitrag für die documenta 7 gebeten wurde, wollte er kein Kunstwerk in musealen Mauern präsentieren. Der Künstler bestand darauf, in die Lebensräume der Menschen einzugreifen und ihre urbane Lebensqualität zu verbessern. Daraus wurde die weltweit einmalige Soziale Raum-Zeit-Skulptur mit dem Titel „7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“.

    Das Kunstwerk besteht aus 7.000 Bäumen (nicht nur Eichen) mit jeweils einer Basaltstele als Begleiter, verteilt im gesamten Kasseler Stadtgebiet. Das Geschenk des Künstlers an die Stadt und ihre Menschen benötigte fünf Jahre, bis es fertig war. Während der Schaffenszeit lagerten die Basaltblöcke auf dem zentralen Friedrichsplatz. Der nur langsam kleiner werdende Steinhaufen beschrieb den Fortschritt des Kunstwerks und dessen grandiose Dimension.

    Am Ende der 100 Tage der documenta 7 blieben rund 6.000 Basaltsäulen vor dem Fridericianum liegen. Der Unmut in der Bevölkerung wuchs. Der damalige Oberbürgermeister Hans Eichel bezeichnete die Beuys-Aktion als „eine geniale Provokation“. Erst fünf Jahre später erhielt zu Beginn der documenta 8 der letzte Baum seinen Platz: vor der Kunsthalle Fridericianum neben dem ersten Baum des Kunstwerks. Joseph Beuys erlebte die Vollendung nicht. Er war im Jahr zuvor gestorben.

    Die 7000 Eichen greifen als gewachsener und weiter wachsender Organismus in die visuelle, ökologische und soziale Struktur des urbanen Lebensraumes ein. Zur Entstehung dieser „sozialen Plastik“ trug neben dem Einsatz des Künstlers vielseitiges kommunalpolitisches und bürgerschaftliches Engagement bei. Seit 2002 betreut die Stiftung 7000 Eichen das Kunstwerk; seit 2005 genießt es als Kulturdenkmal den Hessischen Denkmalschutz.

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