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Marktplatz

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Das prunkvolle rote Gebäude ist das Basler Rathaus. Hier tagen die Basler Regierung und der Grosse Rat. Auf dem „Märtplatz“ herrscht buntes Markttreiben. Jeden Tag – ausser sonntags.

Bauern- und Gewerbebetriebe aus der Region und aus dem nahegelegenen Deutschland und Frankreich verkaufen hier ihre frischen und saisonalen Produkte: Gemüse, Salate, Früchte, Beeren, Käse, Blumen und vieles mehr.

Bettina, isst du eigentlich viel Früchte und Gemüse. Was magst du besonders?

 
Ja, sicher. Im Sommer liebe ich Erdbeeren, dann sowieso Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Trauben und am allerliebsten esse ich im Herbst Maroni.

Bewusstes Einkaufen von regionalen und saisonalen Produkten ist ein grosser Beitrag zum Klimaschutz. Gemüse und Früchte, die ausserhalb der natürlichen Saison verkauft werden, kommen oft aus Treibhäusern, die aufwändig geheizt werden. Oder sie werden um die halbe Welt transportiert. Mit Lastwagen, Schiffen und Flugzeugen. Erdbeeren aus Marokko, Spargel aus Mexiko, Äpfel aus Australien. All das verursacht hohe Treibhausgasemissionen.

 

Zum Glück findet ein Umdenken statt, auch bei vielen jungen Menschen. Basler Unternehmen entdecken und offerieren gesunde Kost aus regionalen und saisonalen Produkten. Ein Beispiel dafür ist die Suppenbar so’up, hier ganz in der Nähe, am Fischmarkt. Jeden Tag werden dort Suppen aus frischen, und, soweit möglich, regionalen Zutaten gekocht. Mit grossem Erfolg: Oft wartet man hier in einer langen Schlange auf seine Suppe.

 
Isst du eigentlich gern Fleisch?

 
Ja ich habe am liebsten Schaffleisch, also Lamm und Schaf. Und am besten schmeckt mir das vom Bauern Fehr aus Glarus, da kenne ich die Schafe nämlich persönlich, deren Fleisch ich dann esse. Und mein Cousin hat Rinder, auch die sind biogerecht gehalten und das Fleisch schmeckt wunderbar. Und du Dani, wie hast du’s mit dem Fleisch?

 
Ich gebe zu, auch ich esse gern Fleisch. Aber es muss ja nicht jeden Tag sein!

Die Schweizerinnen und Schweizer essen durchschnittlich 54 Kilogramm Fleisch pro Person und Jahr. Fleisch, das oft aus dem Ausland importiert wird oder von Tieren stammt, die mit importierten Futtermitteln aufgezogen werden. Mit Tausenden von Tonnen Kraftfutter, das wir in der Schweiz in diesen Mengen nicht produzieren können. Zum grossen Teil kommt das Futter aus Brasilien, wo für den intensiven Anbau Regenwälder gerodet und damit gravierende soziale und ökologische Probleme verursacht werden.

 
Mhhh, (schon krass) und was können wir dagegen tun?

 
Wenn der Fleischkonsum der Schweizerinnen und Schweizer auf etwa die Hälfte reduziert würde, dann könnte die Schweiz auf den Import von Futtermitteln und Fleisch verzichten. Und wenn alle Schweizerinnen und Schweizer nur einen einzigen Tag pro Woche auf Fleisch verzichten würden, könnte der jährliche CO2-Ausstoss um so viel gesenkt werden, wie der Schweizer Strassenverkehr in zwei Monaten produziert.

 
Unglaublich. Und vegetarisch kann man inzwischen richtig gut essen. Früher, da gab’s in Restaurants oft nur Salat- oder Gemüseteller. Heute haben viele Restaurants auf der Speisekarte jeden Tag auch ein vegetarisches Menü. Oft ganz kreative Gerichte. Vegetarisch kochen und essen ist in. Hast du schon mal einen Veggie-Burger gegessen, vielleicht sogar von Captain Plant?

 
Captain Plant??? Mhhh, das sagt mir nichts.

 
Captain Plant ist auch eines dieser innovativen Jungunternehmen aus Basel. Die Idee: Fastfood und Burger ohne tierische Produkte. Bereits seit 2012 ist das Team mit seinem Captain Plant Food Truck an Märkten, Events und Festivals in der ganzen Schweiz. Wo und wann der Food Truck Halt macht, das findet ihr auf der Internetseite.

Weisst du, dass ca. 30 Prozent aller Lebensmittel auf dem Weg vom Produzenten zum Konsumenten einfach weggeworfen werden? Jede dritte Kartoffel, jeder dritte gefangene Fisch und jedes dritte Brot.

Vielleicht werden die Lebensmittel bereits bei der Ernte aussortiert, vielleicht beim Händler oder in der Gastronomie. Und viele Lebensmittel landen auch bei uns im Abfall. Aus Überfluss, aus Gleichgültigkeit, weil man zu viel gekauft hat. Im Durchschnitt werfen wir Schweizerinnen und Schweizer alle täglich 320 Gramm Lebensmittel weg – Lebensmittel, deren Produktion und Transport oft hohe CO2-Emissionen verursacht hat.

 

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