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Oberer Rheinweg – Glaibasler Rhyufer

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Mhhh, die Fahrt mit der Fähre, einfach immer wieder wunderschön.

Die vier Fähren gehören zum Basler Stadtbild wie das Matterhorn zu Zermatt. Die Basler Fähren haben Tradition. Sie waren lange Zeit neben der mittleren Brücke, bei der wir vorhin waren, die einzigen Verbindungen zwischen Gross- und Kleinbasel. Heute gibt es mehr Brücken über den Rhein und die Fähren sind damit vor allem noch Freizeit- und Touristenattraktion.

So sanft und rasch von einem Ufer zum andern! Und das alles ganz klimafreundlich. Der Schwenkhebel der Fähre ist an einer Rolle befestigt, die sich auf einem Stahlseil bewegen kann. Nach dem Abstossen vom Landesteg bringt der Fährmann den Schwenkhebel in einen Winkel von etwa 45 Grad zur Strömung. Und diese Strömung drückt nun das Schiff zur Seite und schiebt es so quer über den Rhein.

 
Du Bettina, gehst Du im Sommer eigentlich auch im Rhein Schwimmen? Hast Du auch so ein farbiger Wickelfisch?
Ja, ich liebe es, im Rhein zu schwimmen, ich hatte auch einen Fisch. Aber ich habe seit Jahren ein Kästli in der Breiti Badi, ein Badhüsli, und laufe einfach immer wieder zurück. Das Badhüsli ist meine Sommerresidenz.

 
Nicht nur die Fähren nutzen die Strömung des Rheins, auch die Menschen. Im Sommer herrscht hier buntes Treiben. Die Schwimmerinnen und Schwimmer lassen sich von der Kraft des Wassers Richtung Norden treiben. In den bunten Wickelfischen, Säcke aus Kunststoff, verstauen sie oben am Rhein ihre Kleider und Schlüssel und lassen ihre Gegenstände darin im Trockenen mitschwimmen. Aussteigen, anziehen… und wieder zurück ins Büro. Zum Beispiel. Wenn du noch nie im Rhein geschwommen bist, dann musst du unbedingt im Sommer mal herkommen. Da ist immer richtig was los.

Dass hier im Rhein bedenkenlos gebadet werden kann, das war nicht immer selbstverständlich. Im Jahr 1986 brannte einige Kilometer flussaufwärts in Schweizerhalle ein Gebäude des Chemiekonzerns Sandoz. Riesige Mengen von Chemikalien gingen in Flammen auf. Mit immensen Mengen von Wasser wurde das Feuer gelöscht. Das Löschwasser zog die ausfliessenden Farbstoffe mit sich in den nahegelegenen Rhein. Die Folgen waren verheerend: Der Rhein war von den Farbstoffen verfärbt. Es gab ein enormes Fischsterben und der Boden wurde gefährlich verunreinigt. Und das ganz in der Nähe des grossen Trinkwasserreservoirs Muttenzer Hard. In Deutschland konnte das Rheinwasser in einigen Regionen nicht mehr zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Es brauchte Jahre, bis sich die Tier- und Pflanzenwelt im und am Rhein erholt hatte. Aufgrund dieses Vorfalls beschlossen die betroffenen Länder, unterhalb von Basel eine Rheinüberwachungsstation zu eröffnen. Wichtig; denn immerhin werden rheinabwärts Richtung Nordsee etwa 20 Millionen Menschen mit aufbereitetem Trinkwasser aus dem Rhein versorgt. Seit gut 20 Jahren kontrolliert diese Station gemeinsam mit vielen anderen zwischen Bodensee und Rotterdam nun die Wasserqualität des Rheins.

Trinkwasser! Basel ist die Stadt der Brunnen. Dani, weisst du, wie viele Brunnen es auf Stadtgebiet gibt?

 
Nein, das weiss ich nicht. Aber ich weiss, dass es 28 Basilisken-Brunnen gibt.

 
Stimmt. IWB betreibt auf Stadtgebiet über 200 öffentliche Brunnen. Einige davon sind historisch sehr wertvoll und stehen unter Denkmalschutz. Darunter auch die 28 Basilisken-Brunnen. Aus vielen dieser Brunnen fliesst heute sauberes Trinkwasser. Wie viel Trinkwasser brauchen die Menschen so pro Tag?

 
Im 13. Und 14. Jahrhundert standen den Menschen täglich bloss 3 Liter zur Verfügung. Heute verbrauchen Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt 160 Liter Trinkwasser pro Tag.

Im Moment haben wir zwar in der Schweiz genügend Wasser, es ist aber trotzdem wichtig, dass wir mit unserem Trinkwasser sorgfältig umgehen. Wasser können wir sparen, indem wir duschen, statt die ganze Badewanne mit Wasser zu füllen. Aber auch das nicht unendlich lang. Vor allem nicht mit warmem Wasser.

 
(lacht) Mit kaltem Wasser duscht auch niemand lange!

 
Stimmt. Aber es braucht eben viel Energie, um unser warmes Duschwasser aufzuheizen. Darum! Auch mit sorgsamem und vernünftigem Umgang mit Trinkwasser und vor allem eben mit Warmwasser können wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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