Audiotour 3) Deportation 1941 und 1942
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Viele jüdische Nachbarn aus dem Kreis Hünfeld waren in Großstädte, vor allem nach Frankfurt geflohen, weil sie gehofft hatten, dort untertauchen zu können. Aber sie entkamen der Deportation nicht. Diejenigen, die bis zuletzt in ihrem Heimatort ausgeharrt hatten, wurden in drei Wellen in den Osten verschleppt:
Am 8. Dezember 1941 in das "Reichsjudenghetto" von Riga - Anfang Juni 1942 in das Vernichtungslager Majdanek bei Lublin - am 5. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt und weiter zumeist nach Auschwitz. Insgesamt wurden 156 jüdische Menschen des Kreises Hünfeld Opfer des Holocaust.
Mehr dazu ist zu erfahren, wenn man auf die Links in dem Infotext klickt:
Liste der Holocaustopfer des Kreises Hünfeld
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