Audiotour 1) Übergriffe 1933
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Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt, und ein paar Wochen später am Dienstag, dem 21. März wurde der neue Reichstag mit Reichskanzler Adolf Hitler an der Spitze in der Potsdamer Garnisonkirche feierlich eröffnet. Dieses Ereignis ging als "Tag von Potsdam" in die Geschichte ein.
Nach dieser sogenannten "Machtergreifung" durch die Nationalsozialisten ließen die offenen Feindseligkeiten gegenüber den jüdischen Mitbürgern nicht lange auf sich warten. Überall im Land erlitt die jüdische Bevölkerung all die Stufen der Verfolgung, die sich in Schikane und Diskriminierung, Entrechtung, Inhaftierung und Vertreibung, bis hin zur systematischen Ermordung manifestierten. Infolge hunderter Gesetze und Verordnungen wurde die jüdische Bevölkerung drangsaliert und gequält, wobei örtliche Nazis durchaus bereitwillig mitmachten.
Viele durchaus ehrenwerte Leute begrüßten anfangs Hitler als eine Art "Heilsbringer", und sie glaubten, die Attacken gegen die Juden seien einmalige Entgleisungen und Überreaktionen. Aber sehr bald mussten sie ihren Irrtum eingestehen - zum Beispiel Bürgermeister Daniel in Hünfeld, Bürgermeister Becker oder Pfarrer Siebert in Burghaun.
>> In den Infotexten (i) der nachfolgenden Kapitel sind interessante Artikel sowie Zeitzeugenberichte im Originalton verlinkt.
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