5 Tipps und Tricks, wie Sie mehr aus Ihrem Audioguide machen

Zur Erstellung eines Guides braucht man Forschung, Knowhow und Engagement. Häufig gehört ebenfalls der Beitrag von Sponsoren dazu, deren Ziel es ist, ein breiteres Publikum anzusprechen. Aus diesem Grund ist es wichtig für Sie, dafür zu sorgen, dass der Audioguide eine breite Nutzung bei Ihren Besuchern erfährt.

Dank einer Studie, die vom British Museum durchgeführt und veröffentlicht wurde, können wir Ihnen die fünf Schlüsselfaktoren nennen, welche die Nutzungsquote beeinflussen und nicht zuletzt die damit verbundenen Tricks, sie wirksam einzusetzen und die Nutzung Ihrer Inhalte zu erhöhen.

 

1) Zeit

Besucher sind häufig der Meinung, dass sie nicht genug Zeit haben, ihren Besuch mit einem Audioguide zu ergänzen. Selbst wenn sie vorhaben, drei Stunden oder mehr in einem Museum zu verbringen, schätzen sie, dass der Audioguide mehr als die von ihnen vorgesehene Zeit in Anspruch nehmen wird.

Was können Sie in dieser Hinsicht tun? Nennen Sie, zusammen mit den restlichen Informationen zu Ihrer Tour, die für die Führung veranschlagte Zeit. Schreiben Sie diese Informationen klar und deutlich sichtbar auf Poster, Handzettel und Karten.

 

2) Vertrauen

Brauchen Besucher während Ihres Besuchs wirklich Unterstützung? Nach Aussage des Britischen Museums ist eher das Gegenteil der Fall. Besucher vertrauen felsenfest darauf, dass sie selbst ihren Weg durch das Museum finden können – und das gilt insbesondere, wenn es in ihrem Heimatland steht. Viele Besucher geben in der Tat an, dass sie nur Audioguides benutzen, wenn sie im Ausland unterwegs sind.

Wie können Sie diese Aussagen beeinflussen?

Sorgen Sie bei Ihrem Guide für einen einprägsamen Titel, indem Sie ihn als eine Sammlung interessanter Stories präsentieren, die nichts mit den auf Labels und Tafeln angebotenen Informationen zu tun hat. Bieten Sie Ihren Guide ebenfalls in englischer oder einer anderen weit verbreiteten Sprache an. So können Sie auf die Bedürfnisse der Mehrheit der ausländischen Besucher eingehen.

 

3) Kompetenz

Tatsache ist, dass manche Besucher gern an einer Führung teilnehmen, wohingegen andere lieber selbst auf Entdeckungsreise gehen. Da es vielleicht zu aufwändig ist, diese „Freigeister“ einzufangen, ist es für den positiven Ablauf dieser Herausforderung entscheidend, dass Sie sich als zuverlässige Quelle für diejenigen präsentieren, die geführt werden möchten. Wie können Sie das bewerkstelligen?

Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Pressemitteilung organisieren – vor allem online. Wussten Sie, dass mehr als 75 % der Reisenden angeben, sich von Online-Bewertungen beeinflussen zu lassen? Promotieren Sie Ihre Inhalte aktiv in den sozialen Medien und behalten Sie die Ratings und Bewertungen Ihres Audioguides gut im Auge.

 

4) Hilfsmittel

Die meisten Besucher verlassen sich bei ihrem Besuch auf Hilfsmittel wie Karten und Bücher. Derzeit gelten Smartphones als die Lieblingsbegleiter der Besucher. Meist werden sie – wie könnte es anders sein – dazu verwendet, Fotos zu machen. Viele Besucher des Britischen Museums wurden dabei „ertappt“, wie sie den Grundriss einer jeden Etage knipsten, um ihn als digitalen Guide durch die Ausstellungsräume zu nutzen.

In diesem Zusammenhang lautet die gute Nachricht, dass Ihr Guide bereits gratis auf jedem Mobilgerät verfügbar ist! Sie müssen diese Tatsache nur noch richtig publik machen und die Besucher wissen lassen, dass der Audioguide nicht nur Stories enthält, sondern ebenfalls Bilder, Texte, Richtungsangaben und vieles mehr.

Und vergessen Sie dabei nicht, die Foto-Navigation zu benutzen. Damit ersparen sie Ihren armen Besuchern die Mühe, die Etagengrundrisse fotografieren zu müssen!

 

5) Motivation

Viele Besucher, die zum ersten Mal kommen, wissen genau, was sie wollen. Sie haben von den bekanntesten Exponaten gehört und sind fest entschlossen, ihnen gegenüber zu stehen. Zu Beginn des Besuchs kann die persönliche Motivation so stark sein, dass die Besucher die Unterstützung durch einen Audioguide „freundlich“ ablehnen. Innerhalb der ersten Stunde jedoch werden die Besucher weniger konzentriert und fangen an, „sich einfach umzuschauen“.

Wie können Sie dieses Verhalten zu einer Chance für Sich machen?

Beschränken Sie die Nutzung des Werbematerials nicht nur auf den Kartenverkauf!

Geben Sie Ihren Besuchern mehr als nur die eine Gedächtnisstütze mit auf den Weg, den sie bei ihrem Besuch verfolgen. Zudem werden die Kunstwerknummern und der dazugehörige QR-Code, die Teil Ihres Guides sind, ganz gewiss das Besucherinteresse zurückgewinnen!