Das Ghetto
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Das Ghetto bezeichnet die Gegend im Herzen der Stadt ganz in der Nähe der Universität, in dem sich das ehemalige jüdische Ghetto der Stadt befand. Im Zeitraum zwischen 1353 1506 siedelte sich in der Stadtmitte eine stetig wachsende jüdische Gemeinde an. Die Juden arbeiteten meist im Bankwesen, übten verschiedene Handwerke aus oder waren künstlerisch tätig. Doch nachdem die Regentschaft über die Stadt in die Hände der Familie Bentivoglio fiel, wuchs auch der Einfluss des Papstes.
Im Jahre 1555 schliesslich ordnete der Papst Paul V. per Erlass an, die Juden nur noch innerhalb des Ghettos siedeln zu lassen. Am Haus Nr. 16 der Via dell Inferno, die damals die Hauptachse des Ghettos war, brachte die jüdische Gemeinde eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Synagoge an, die sich einst an dieser Stelle befand.
In der Via Goito Nr. 16 steht der etwas ungewöhnlich anmutende Palazzo Bocchi, der im 16. Jahrhundert dem Universitätsprofessoren Achille Bocchi gehörte. Zu beiden Seiten des Eingangs des Palazzos befinden sich lateinische und hebräische Inschriften, an denen man gut das Aufeinandertreffen dieser beiden Traditionen und ihren Einfluss auf das kulturelle Leben in Bologna ablesen kann. Dabei sind die hebräischen Inschriften, mit ihren 32 cm hohen Lettern, wohl einmalig in ganz Italien und Europa.
Viele der Juden verfolgten brillante Karrieren an der Universität und im Jahr 1938 rühmte sich Bologna der grössten jüdischen Fakultät in ganz Italien, mit einer grossen Anzahl jüdischer Studenten aus aller Welt.
Doch schon 1943 wurde die Synagoge zerstört und die Deportationen in die Konzentrationslager forderten zahllose Opfer unter der jüdischen Bevölkerung. Die heutige Synagoge befindet sich nicht mehr auf dem Gebiet des Ghettos.
Das jüdische Museum wurde 1999 in der Via Valdonica Nr.1 eröffnet und erzählt die Geschichte der jüdischen Bürger in Bologna und der Emilia Romana. Die jüdische Gemeinde in Bologna ist die grösste von vier aktiven Gemeinden in der Region
Im Jahre 1555 schliesslich ordnete der Papst Paul V. per Erlass an, die Juden nur noch innerhalb des Ghettos siedeln zu lassen. Am Haus Nr. 16 der Via dell Inferno, die damals die Hauptachse des Ghettos war, brachte die jüdische Gemeinde eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Synagoge an, die sich einst an dieser Stelle befand.
In der Via Goito Nr. 16 steht der etwas ungewöhnlich anmutende Palazzo Bocchi, der im 16. Jahrhundert dem Universitätsprofessoren Achille Bocchi gehörte. Zu beiden Seiten des Eingangs des Palazzos befinden sich lateinische und hebräische Inschriften, an denen man gut das Aufeinandertreffen dieser beiden Traditionen und ihren Einfluss auf das kulturelle Leben in Bologna ablesen kann. Dabei sind die hebräischen Inschriften, mit ihren 32 cm hohen Lettern, wohl einmalig in ganz Italien und Europa.
Viele der Juden verfolgten brillante Karrieren an der Universität und im Jahr 1938 rühmte sich Bologna der grössten jüdischen Fakultät in ganz Italien, mit einer grossen Anzahl jüdischer Studenten aus aller Welt.
Doch schon 1943 wurde die Synagoge zerstört und die Deportationen in die Konzentrationslager forderten zahllose Opfer unter der jüdischen Bevölkerung. Die heutige Synagoge befindet sich nicht mehr auf dem Gebiet des Ghettos.
Das jüdische Museum wurde 1999 in der Via Valdonica Nr.1 eröffnet und erzählt die Geschichte der jüdischen Bürger in Bologna und der Emilia Romana. Die jüdische Gemeinde in Bologna ist die grösste von vier aktiven Gemeinden in der Region
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