Audiotour

Audiotour09 - Der Töpferofen

2008 hat das Töpfereiatelier « Les Ateliers du Léguer » diesen echten Backofen nachgebaut.

Es handelt sich um einen in die Böschung eingebauten Ofen mit hängender Feuerplatte. Diese Art von Öfen gibt es seit der galloromanischen Zeit. 

Im Inneren des Ofens gibt es zwei unterschiedliche Räume: ein unterer Teil, in dem sich die Feuerstätte befindet und ein oberer Teil (Arbeitsraum), in dem die Töpfereien aufgestapelt sind.

Durch die Feuerplatte werden diese beiden Räume abgegrenzt. Sie besteht aus langen Backsteinziegeln, die zwischen dem Mittelpfosten der Feuerstätte und den Rändern der Wölbung angebracht sind.

Die Struktur besteht aus traditionell geformten Backsteinziegeln.

Die emaillierten Töpfereien werden durch den Kamin in den Ofen eingeführt und in Stapeln auf der Feuerplatte abgelegt.

Das Brennen erfolgt in zwei Phasen. Bei schwachem Feuer mit Temperaturen von 300-400°C wird die Trocknung der Töpfereien vollendet. Das Brennen erfolgt dann bei starkem Feuer mit Hitze bis zu 1000°C. Zum Abschluss des Brennens wird die maximale Temperatur solange beibehalten, bis die Emaillierung vollständig glasartig wird.

Das Brennen kann einen ganzen Tag lang dauern, zwischen 8 und 10 Stunden oder mehr!

Die Entnahme aus dem Ofen erfolgt erst am nächsten Tag, nachdem er erkaltet ist.

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