Audiotour

AudiotourStolpersteine in Hünfeld - Zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust

2 Tour-Stationen

  1. Audio-Tour Zusammenfassung
  2. Audio-Tour Zusammenfassung

    EIN STEIN - EIN NAME - EIN MENSCH

    Im Oktober 2009 wurden in Hünfeld auf Initiative des Studenten Bastian Nitzschke 14 "Stolpersteine" verlegt. Stolpersteine sind Betonwürfel von 10 x 10 x 10 cm Größe mit einer darauf verankerten Messingplatte, auf welcher Name und Lebensdaten einer bestimmten Person eingehämmert sind. Es handelt sich um kleine Gedenksteine, die an Menschen erinnern, die von den Nationalsozialisten verfolgt, ermordet oder in den Freitod getrieben wurden - Juden, Sinti und Roma, Opfer der Euthanasie und weiterer NS-Willkürmaßnahmen. Ersonnen hat dieses Projekt der Künstler, Bildhauer und Lehrer GUNTER DEMNIG. Er setzte die Gedenksteine persönlich in Hünfeld vor den letzten Wohnungen der Holocaustopfer ein.
    Bei den Menschen, derer auf diese Weise gedacht wird, handelt es sich um diejenigen Hünfelder Juden, die in den 1930er Jahren in Hünfeld gelebt haben und der Vernichtung durch die Nazis zum Opfer fielen. Sie wurden entweder direkt von Hünfeld aus  deportiert oder von einem späteren Zufluchtsort wie Fulda oder Frankfurt am Main.
    Die Biografien dieser Menschen wurden von Elisabeth Sternberg-Siebert für ihre Bücher "Jüdisches Leben im Hünfelder Land" recherchiert und bildeten die Grundlage für das Projekt "Stolpersteine in Hünfeld".
    Ja, wer waren sie, die jüdischen Hünfelder? Zum Teil hatten ihre Vorfahren schon seit Jahrhunderten hier gelebt. Sie waren nicht anders als wir - sie arbeiteten, feierten, zogen ihre Kinder groß und übernahmen Verantwortung in der Gesellschaft. Auch pflegten sie freundschaftliche Beziehungen zu den nichtjüdischen Nachbarn. Nur ihre Religion war eine andere. Aufgrund dieses einzigen Unterschiedes wurden sie schikaniert - entrechtet - in die Flucht getrieben - ermordet.
    Zum Zeichen, dass wir nicht vergessen, wurden die Stolpersteine in die Straßen einzementiert. Auf Ihrem Spaziergang durch die Stadt bringen wir sie gleichsam zum Erzählen - durch geschriebene und gesprochene Texte sowie durch Bilder.
    "Man fällt ja nicht hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen".

    Stolpersteine in Burghaun - Internetseite

  3. 1 Gartenstraße 21 - Synagoge
  4. 2 Gartenstraße 23
  5. 3 Töpferstraße 20
  6. 4 Fuldaer Berg 9 (Parkfläche)
  7. 5 Brunnenstraße 2
  8. 6 Brunnenstraße 4
  9. 7 Gartenstraße 1
  10. 8 Bahnhof - Gedenkstätte
  1. Audio-Tour Zusammenfassung

    EIN STEIN - EIN NAME - EIN MENSCH

    Im Oktober 2009 wurden in Hünfeld auf Initiative des Studenten Bastian Nitzschke 14 "Stolpersteine" verlegt. Stolpersteine sind Betonwürfel von 10 x 10 x 10 cm Größe mit einer darauf verankerten Messingplatte, auf welcher Name und Lebensdaten einer bestimmten Person eingehämmert sind. Es handelt sich um kleine Gedenksteine, die an Menschen erinnern, die von den Nationalsozialisten verfolgt, ermordet oder in den Freitod getrieben wurden - Juden, Sinti und Roma, Opfer der Euthanasie und weiterer NS-Willkürmaßnahmen. Ersonnen hat dieses Projekt der Künstler, Bildhauer und Lehrer GUNTER DEMNIG. Er setzte die Gedenksteine persönlich in Hünfeld vor den letzten Wohnungen der Holocaustopfer ein.
    Bei den Menschen, derer auf diese Weise gedacht wird, handelt es sich um diejenigen Hünfelder Juden, die in den 1930er Jahren in Hünfeld gelebt haben und der Vernichtung durch die Nazis zum Opfer fielen. Sie wurden entweder direkt von Hünfeld aus  deportiert oder von einem späteren Zufluchtsort wie Fulda oder Frankfurt am Main.
    Die Biografien dieser Menschen wurden von Elisabeth Sternberg-Siebert für ihre Bücher "Jüdisches Leben im Hünfelder Land" recherchiert und bildeten die Grundlage für das Projekt "Stolpersteine in Hünfeld".
    Ja, wer waren sie, die jüdischen Hünfelder? Zum Teil hatten ihre Vorfahren schon seit Jahrhunderten hier gelebt. Sie waren nicht anders als wir - sie arbeiteten, feierten, zogen ihre Kinder groß und übernahmen Verantwortung in der Gesellschaft. Auch pflegten sie freundschaftliche Beziehungen zu den nichtjüdischen Nachbarn. Nur ihre Religion war eine andere. Aufgrund dieses einzigen Unterschiedes wurden sie schikaniert - entrechtet - in die Flucht getrieben - ermordet.
    Zum Zeichen, dass wir nicht vergessen, wurden die Stolpersteine in die Straßen einzementiert. Auf Ihrem Spaziergang durch die Stadt bringen wir sie gleichsam zum Erzählen - durch geschriebene und gesprochene Texte sowie durch Bilder.
    "Man fällt ja nicht hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen".

    Stolpersteine in Burghaun - Internetseite

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  • AJ

    3 out of 5 rating 08-09-2017

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